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    Bimbo Dolls


    A wide selection of Boris Hoppek's famous hand-made bimbo sculptures in the shop
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    © heliumcowboy artspace GmbH 2002-2008
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    press

    pushmagazin 10/2005 - heliumcowboy artspace

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    Man erkennt schnell, dass hier keine elitären Sektglasinderhandvernissagen gefeiert werden. „Die Zielgruppe ist ganz offen“, meint Heikhaus. Jeder, der junge, innovative Kunst sehen möchte, ist hier willkommen...

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    GALERIE HELIUMCOWBOY ARTSPACE

    Jörg Heikhaus und sein Traumjob

    „Ein gutes Bild erzählt immer eine Geschichte“, erklärt mir Jörg Heikhaus. Ich sitze mit dem sympathischen Mittdreißiger in seiner kleinen Galerie und spreche mit ihm über seinen Werdegang, seine Kunst und seine Ausstellungen. Street-Art und Graffiti leiteten seine eigene künstlerische Laufbahn in die Wege, zwischenzeitig arbeitete er als Journalist in Halle, 1996 gründete er mit einem australischen Bildhauer die Designagentur „killakanu“, die bald durch die Fusion mit einer schwedischen Internet-Beratungsfirma zur Aktiengesellschaft wurde. Nach einem Jahr als Vorstandsvorsitzender verließ der gebürtige Kölner im Jahr 2001 die Firma, um sich wieder komplett der Kunst zuzuwenden. Kurzum – Anfang 2003 eröffnete er die Galerie „heliumcowboy artspace“ im Hamburger Karolinenviertel, womit er sich einen großen Traum erfüllte.

    Der sonnendurchflutete Raum schreit geradezu nach Kunstwerken, die die weißen Wände zum Leben erwecken. Einige farbenfrohe Arbeiten der letzten Ausstellung hängen noch. Man erkennt schnell, dass hier keine elitären Sektglasinderhandvernissagen gefeiert werden. „Die Zielgruppe ist ganz offen“, meint Heikhaus. Jeder, der junge, innovative Kunst sehen möchte, ist hier willkommen. So sucht der Nachwuchsgalerist ständig nach neuen Talenten – seine Galerie ist die ideale Plattform, um Kreative zu pushen, die sich gänzlich der Kunst verschrieben haben.

    Ein Maler, den Jörg Heikhaus bereits als Galerist vertritt, ist Alex Diamond: Alex Diamond ist sein eigener Künstlername, oder besser gesagt, der Künstler in ihm. Wer mehr über diese Figur erfahren will, sollte wissen, dass die beiden Charaktere streng voneinander zu trennen sind und damit voneinander unabhängige Existenzen besitzen... Neben Diamond haben in den letzten zwei Jahren der Streetarter Boris Hoppek, Nina Braun, Jim Avignon, Ki Yoon Ko und diverse andere ihr Schaffen im artspace gezeigt.
    Den nächsten Streich versucht nun das Team Grunert & 56k. Ein Duo wie dieses gibt es selten, denn hier haben sich zwei Hamburger Künstler ganz verschiedener Art zusammen getan: 56k ist Graffiti-Artist der ersten Stunde und äußert sich mit humorvollen Bildern, die er vorwiegend im urbanen Raum anbringt. Und Grunert? Der ist Musiker und vereint klassische Elemente mit Jazz, Soul und HipHop. Für seine Musik hat 56k animierte Visuals, Videos und Drucke erstellt, so dass sich am Ende eine vielseitige Performance mit Bildern und gleichzeitig eine Ausstellung mit musikalischem Schwerpunkt ereignen wird.
    Heikhaus legt besonderen Wert darauf, dass seine Ausstellungen spannend sind und zu eigenen Interpretationen anregen, ohne dass der Bildbetrachter die Ideen der Künstler hundertprozentig verstehen muss, um Gefallen an den Werken zu finden. Wenn er damit erfolgreich ist und Hoffnungsträger wie „Grunert & 56K“ mit ihrem individuellen Stil Kunstliebende und damit auch potenzielle Kunden anziehen, dann kommt er seinem Ziel immer einen Schritt näher – nämlich, dass sich sein Unternehmen am internationalen Kunstmarkt als innovative, zeitgemäßere Version einer Galerie etabliert. Die Originale dürfen also fleißig gekauft werden, entweder direkt in der Galerie oder auch über die Homepage des Heliumcowboys.