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August 30, 2007

IGUAPOP! - Photos from the Show are online

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We have uploaded images from setting up the show together with Artists Mike Swaney, Victor Castillo and Blami and Iguaopop Gallerist Inigo Martinez Moller, lots of photos from the Vernissage on Saturday, August 25, and exhibition views from the Gallery. Thanks to all who supported a great show by helping. promoting, visiting and celebrating a spanish night with us! Links below.

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>>> photos from the Vernissage, setting up the exhibition and installation views

We've also uploaded images and the pricelist from the exhibited artwork of the Iguapop Group Show to our website:
>>> Iguapop-Show: artwork overview
>>> Iguapop-Show: pricelist
>>> more info

August 15, 2007

Szene Hamburg - 8/07

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Interview+Bericht
Streetart ist salonfähig geworden und bei Sammlern immer begehrter. Steht das im Widerspruch zur ursprünglichen Intention? SZENE HAMBURG sprach mit dem Galeristen und Kenner Jörg Heikhaus

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Häuserwände zu Tafelbildern
Streetart ist salonfähig geworden und bei Sammlern immer begehrter. Steht das im Widerspruch zur ursprünglichen Intention? SZENE HAMBURG sprach mit dem Galeristen und Kenner Jörg Heikhaus

SZENE HAMBURG: Wie ist das Phänomen des Erfolgs von Graffiti-Künstlern auf dem Kunstmarkt zu erklären - geht es immer so spektakulär zu wie bei Banksy, dessen Wände gestohlen werden und der Rekordpreise in Auktionshäusern erzielt?
JÖRG HEIKHAUS: Banksy hat ja mittlerweile einen Händler, über den kann man seine Arbeiten tatsächlich kaufen, das ist auch der einzige Kontakt zu ihm. Und ich glaube, das Besondere ist, dass er einer der ganz wenigen Grafitti~Künstler ist, bei denen man tatsächlich nicht weiß, wer dahinter steckt. Es ist eine spektakuläre Geschichte, die nicht unbedingt in Relation zu der aktuellen Grafitti-Bewegung steht. Außerdem passiert das Ganze in London, wo ohnehin gerade ein unglaublicher Hype um diesen ganzen Bereich herrscht. Da muss man nur in die Einladung schreiben, dass es eine Verbindung zu Street-Art und zu Banksy gibt, und schon kommen die Leute und kaufen die Ausstellung leer. Diese Hysterie gibt es bei uns ja gar nicht.

Sie vertreten selber äußerst erfolgreich Künstler aus diesem Bereich wie Neasden Control Centre, 56K und Boris Hoppek. Was ist das Geheimnis?
Boris Hoppek wird gerade in den USA, weil man ihn da gar nicht so als Sprayer kennt, nicht direkt in diese Ecke gestellt, sondern da fällt er tatsächlich in erster Linie durch seinen sehr eigenwilligen Stil auf.

Deshalb frage ieh speziell nach den Reaktionen in Amerika, weil da ja eigentlich mehr als hier political correctness eingefordert wird - die Hoppek ja nicht unbedingt liefert?
Die Amerikaner gehen wesentlich unverkrampfter mit Boris' Werk um. Also in Köln auf der Messe haben Mütter ihre Kinder weggezogen, wenn sie auf die große Vagina zugegangen sind. Und in Miami und New York waren die Leute sofort dicht dran - klar, es gibt immer Leute, die sich daran stören - aber die, die sich damit auseinander gesetzt haben, haben überwiegend positiv reagiert. Wir haben in den USA auch sehr viel von ihm verkauft, wo weder Boris noch ich vorher von ausgegangen sind. Als Person tritt Boris eher in den Hintergrund. Er ist keiner, der sich selber groß nach vorne pusht oder in die erste Reihe stellt. Er ist ein stiller, sehr zurückhaltender Mensch. Das wird hier in Deutschland schon mal missverstanden.

Ist es nicht ein Widerspruch, aus der Illegalität des SprayerDaseins auf den Kunstmarkt oder in die Werbung zu gelangen - sozusagen von der Anarchie zur Affirmation?
Ich finde, man muss das Ganze pragmatischer sehen. Ein großer Teil der bekannten Künstler verdient immer noch weniger als ein Bankangestellter. Dass die Werbung jetzt seit ungefähr zwei Jahren unglaublich auf diesen Stil abfährt, wird sich auch irgendwann überholen, da sollen die Künstler jetzt ruhig eine Weile davon profitieren. Für keinen der um die 30-jährigen Grafitti-Künstler stand wohl die Motivation, viel Geld zu verdienen, am Anfang, denn als die alle angefangen haben, schien es noch unmöglich, das jemals in eine Galerie zu bringen.

Was für einen Stellenwert hat die Streetart in einer Künstler-Biografie?
Eine Streetart·Vergangenheit oder ·Gegenwart steht dafür, dass sich jemand auf der Straße durchgesetzt bat. Man muss sich da noch hocharbeiten und kommt nicht durch Namedropping eines Professoren oder einer Institution weiter. Man hat eine Auseinandersetzung mit der Szene und natürlich auch mit der Justiz. Eine gewonnene Glaubwürdigkeit ist auch leicht wieder verspielt. Leute wie 56K oder Boris haben diese Auseinandersetzung geführt, führen sie noch.


Warum ist diese Kunst für Sammler interessant?

Ich glaube, da kommen viele Dinge zusammen. Sie ist vor allem die wohl zeitgenössischste Form der Gegenwartskunst, die wir momentan erfahren. Sie entsteht nicht in einem Inkubator oder einem Labor und ist auch nicht nur einigen wenigen zugänglich, sie entsteht im öffentlichen Raum. Sie repräsentiert junge Kunst von heute mit einer vollkommen eigenen Stimme und von hoher Qualität, was für Sammlungen ja immens wichtig ist. Sie ist auch durchaus richtig da, wo sie jetzt ankommt, auf Messen, auf Ausstellungen, in Museen. Sie muss sich aber auch auf der Straße weiterentwickeln und darf nicht von dort verschwinden, nur weil sie jetzt auch in Galerien ist.

INTERVIEW: JULIA MUMMENHOFF

Julia Mummenhoff
ist Kunstredakteurin der SZENE HAMBURG






Im Zeichen des Leguans

Barcelona kommt nach Hamburg. Und zwar in Gestalt der Iguapop Galerie, die Ende des Monals im heliumcow. boyartspace das Ende der Sommerpause glanzvoll einläutet. Die beiden Galerien verbindet außer gemeinsamen Bar-Abenden auf Messen ein ähnliches Programm, denn ihre Künstler sind einer

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Miss Van: Poupee

neuen, urbanen Ästhetik verpflichtet, die unter anderem in der Steeet-Art wurzelt (siehe auch Interview Seite 93). Iguapop reist mit Arbeiten von Miss Van, Mike Swaney, Sergio Mora, Rai Escale, Catalina Estrada, Victor Castillo, Blami und Adolf Gil an, die zwar international bekannt sind, aber noch nie hier gezeigt wurden. Miss Van, die eigentlich aus Toulouse stammt und mit ihren "Poupees" auf dem Kunstmarkt extrem hoch gehandelt wird, sowie Vietor Castillo erscheinen höchstpersönlich, um die Gestaltung der Galerieräume zu übernehmen.


Prinz - 8/07

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DAS BESTE AUS BARCELONA

Was für Hamburg der Heliumcowboy Artspace ist, dafür steht in Barcelona die Galerie Iguapop. Genau gesagt: für die Vorstellung und Betreuung hervorragender und unkonventioneller Künstler...

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Tim Biskup

...die sich einer urbanen Ästhetik verpflichtet fühlen und dieser stil übergreifend mit Graffitis, Low Brow, Pin-up, Pop-Surrealismus, Comic-Arbeiten, Skulpturen und Animationen huldigen. Deshalb ist es eine glückliche Fügung für Freunde der Hamburger Galerie, dass sich die GaJeristen aus Deutschland und Spanien über die gemeinsame Vertretung des erfolgreichen Künstlers Baris Hoppek ( .. C'mons") bei Barabenden in Barcelona und bei der Art Basel so sympathisch fanden und schätzen lernten, dass sie sehnel1 zu Machern einer gemeinsamen Sache wurde.

So endet der Kunstsommer 2007 mit einem Highlight im Hause Heliumcowboy. Künstler der spanischen Kunstvertretung Iguapop, die bereits international bekannt sind, aber noch nie in Hamburg ausgestellt haben, werden in einer Gruppenausstellung in der Galerie am Schlachthof zu sehen sein.

Darunter vertreten sind narrative Arbeiten von Mike Swaney, Malereien von Adolf Gil, pop-surrealistische Arbeiten des Kaliforniers Tim Biskup (Foto), Mystisches von Sergio Mora, Provokantes von Miss Van sowie gesellschaftskritische Bilder von Victor Castillo. Die beiden letztgenannten KÜnstler wsrden vor Ort gemeinsam an der Gestaltung der Galerieräume arbeiten und bei der Vernissage in Hamburg anwesend sein.


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Kunstvoll
Inzwischen eröffnen immer mehr neue Galerien, die junge Künstler, aber auch Designer, Illustratoren und Fotografen zeigen und damit die Avantgarde unseres zeitgenössischen Lifestyles reflektieren.

Ein Forum und Inspirationspool für viele Werber und Gestalter

Graffiti und Street Art, Vjing, Lowbrow und andere junge Genres sind längst nicht mehr nur subversive Formen des visuellen Protests oder freakige Spielereien in Clubs und auf Partys. Sie haben eine ganze Generation geprägt, die inzwischen zu anerkannten Künstlern, Mediengestaltern und anderen Kreativen herangewachsen ist. Sowohl von der Grenzüberschreitung der diversen Genres als auch vom internationalen Austausch innerhalb der Szene geprägt, hat sich daraus eine neue Kunstrichtung entwickelt, die lange Zeit nur im öffentlichen Raum oder in kleinen Off-Spaces ausstellen konnte. Doch in den vergangenen Jahren haben sich etliche junge Galerien gegründet, die dieser neuen Kunstszene einen Rahmen geben.
Ihr Kennzeichen ist stets der Mut zu Neuem - das zeigt sich sowohl an der Künstlerauswahl als auch an den Ausstellungen, die nicht selten verschiedenste Kunst- und Designgenres mit Illustrationen, Comics oder Fotografie kombinieren. Aber auch die Konzeption der Galerien an sich geht in vielen Fällen neue Wege: Einige sind Teil einer Agentur, andere dienen zugleich als Veranstaltungsraum. Manche werden professionell und hauptberuflich geführt, andere entstehen allein aus der leidenschaft ihrer Gründer heraus und werden neben dem Brot job betrieben. In jedem Fall sind sie aber eines: eine Inspirationsquelle für Werber, Designer, Illustratoren und Fotografen - kurz für alle, die sich mit der visuellen Avantgarde unserer Zeit auseinandersetzen wollen. ik

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Lückenschließer: heliumcowboy artspace

Graffiti hat schon seit einigen Jahren den Weg in Galerien und Museen geschafft."Da etabliert sich eine neue und junge Ästhetik, die unabhängig vom Kunstmarkt funktioniert", lautet die Einschätzung von Jörg Heikhaus, seines Zeichens Gründer der Hamburger Galerie heliumcowboy artspace. Als er vor vier Jahren eröffnete, gab es in Hamburg kaum Alternativen in der professionellen Galerienszene; Es gab entweder die etablierten, traditionellen Kunstgalerien oder Off-Spaces.

Jörg Heikhaus will mit seiner kommerziell geführten Galerie nun diese Lücke weiter schließen, durchschnittlich veranstaltet er pro Jahr neun Ausstellungen in den Räumen in St. Pauli. Die Galerie vertritt Künstler wie Boris Hoppek, Neasden Control Centre oder FriendsWithYou.
Mittlerweile kann sich Jörg Heikhaus auch über internationalen Erfolg freuen: Letztes Jahr wurde er zur renommierten Messe scope Miami eingeladen und gleich im Anschluss auf die scope New York und Basel sowie die SWAB in Barcelona. Sein Auswahlkriterium: "Künstler, die etwas zu erzählen haben", erklärt Heikhaus.

August 14, 2007

86 negritos: Boris Hoppek in Cadiz.

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Until September 23, Boris Hoppek shows his largest to date monothematic exhibition "86 negritos" at a fortress at the coast of Cadiz (Spain). Inspired by the german nursery rhyme "10 kleine Negerlein" (10 little negroes), Boris tells the sad story of african refugees dying at the coast of spain throughout the the museum in Sculptures, Paintings and interactive Installations.

"86 negritos" is a museal drama about racism and immigration politics. And a real refugee boat, filled with 86 cardboard sculptures, is swimming in the rough sea outside the fortress...

A Catalogue is in Production. More news onthis as soon as it becomes available.

for many more images and press reviews click on "continue reading" below.

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Press links about the exhibition:

>>> El Mundo
>>> El Pais
>>> La Ciudad
>>> Diario Bahia de Cadiz
>>> ABC.es
>>> ADN.es
>>> Goetheando
>>> Viva Cadiz
>>> Video on rtv.es