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Alex Diamond

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"One More Tired Thing" (2013, woodcarving, acrylic, 50x50 cm, more info - click image)

 

Alex Diamond is an artist project conceived by Jörg Heikhaus in 2004. 

Jörg has been working and exhibiting as an artist since the 90ies, before embarking on different careers in various industries and professions: Jörg has been a photographer, a designer, a newspaper editor, writer of short stories and fiction, founder and creative director of the design agency killakanu, CEO of Internet consultancy Icon Medialab Germany and a freelance business consultant for companies such as Brand Eins, Volkswagen or Universal Music. 

Since art was the first true love in his life, opening the art gallery heliumcowboy in 2003 marked the consolidation of his professional experiences, his curiosity and passion.

However, in 2004, Jörg returned to creating his own art with the first exhibition, ,Alex Diamond‘s Strange Sofa‘. In the beginning, this was only a sideline project outside of the gallery, something to „keep my head clear, my hands busy and to stay sane“ (in his own words), not intended to becoming a full time vocation and most definitely not a represented artist of his own gallery. 

Slipping into different characters for each exhibition, in 2006 the person creating the artwork (Jörg) was deliberately taken away for an experimental and conceptual journey into celebrity culture. Raising the question wether an artist can be established without a face and vita, Jörg launched a long-term (2007-2010) project: ,Being Alex Diamond“. The result was exhibited in Miami, New York, Barcelona and Hamburg, and finally covered in a book published by Gudberg Verlag, Hamburg (October 2009). 

After closing this project with the book and a few shows (and yes, you can establish an artist without ever revealing his/her identity, it is just very complex and requires a lot of additional work), Jörg returned to officially being the originator and creator of Alex Diamond. This is the second phase in „the life of Diamond“, when the work itself moved more in the focus, „not being tied up and busy with covering up the traces all the time“. Jörg moved his studio into a part of his new gallery space for heliumcowboy in 2010 and founded ,The Alex Diamond Mining Company‘, a fictional corporation as basis for all his artistic endeavors.

The work created here develops iteratively in a process that is strongly influenced by tradition and craftsmanship, „in values as well as in tools used“. This can be seen in the works themselves, in the way they are realized, in room concepts and the alteration of spaces, collected materials, multiples, and editions.

Works on and with wood; paintings with acrylics or spray cans as base for complex wood cuts; photographs, which are painted and drawn over; vintage block printing; furniture, installations, and complete rooms entirely out of wood - the extensive and technically wide opus made him into an acclaimed artists of this generation. Alex Diamond exhibited widely in Germany as well as in the USA, Spain and Switzerland.
  

LINKS:

available artwork | alexdiamond.net
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Alex Diamond (deutsch)

 

Alex Diamond ist ein 2004 von Jörg Heikhaus erschaffenes Kunstprojekt. 

Jörg Heikhaus hat bereits in den frühen 90er Jahren als Künstler gearbeitet und ausgestellt, arbeitete dann jedoch zunächst u.a. als Illustrator, Fotograf, Zeitungsredakteur, Art Director,  Agenturgründer und Vorstand eines großen, börsennotierten Beratungsunternehmens, bevor er 2002 die Galerie heliumcowboy artspace in Hamburg eröffnete - quasi als konsequente Konsolidierung seiner gesammelten beruflichen Erfahrungen und seiner Leidenschaft.

heliumcowboy verstand sich seit den Anfängen als Vermittler zwischen junger, urbaner Kunst und dem Kunstmarkt, und dies auch weit über die Grenzen Deutschlands hinaus, mit Messeteilnahmen und Ausstellungen u.a. in New York, Miami, Basel, Barcelona oder London. Mit einem Portfolio ausgewählter Namen präsentierte und förderte Jörg über ein Jahrzehnt lang internationale Künstler, die ästhetische und gesellschaftliche Paradigmen aufbrechen und die mittlerweile zu den wichtigen Namen der jüngeren Gegenwartskunst zählen. 

heliumcowboy war eine der bedeutendsten internationalen Adressen für eine neue Kunstrichtung, die sich aus dem tatsächlichen „Hier und Jetzt“ Anfang der 2000er Jahre entwickelte, und Jörg Heikhaus gilt nicht nur in Deutschland als Pionier unter den Ausstellungsmachern und Wegbereiter dieser stark figurativ geprägten, urbanen Kunstbewegung. 

Doch der Drang, sein eigenes künstlerisches Werk weiterzuentwickeln, blieb, und so eröffnete Jörg Heikhaus 2004 die Ausstellung „Alex Diamond‘s Strange Sofa“, in der er als Performance in einer fiktiven Rolle als möglicher Künstler hinter den Bildern auftrat und mit der er den Alex Diamond-Mythos begründete. 

Ursprünglich als rein experimentelles Nebenprojekt gedacht, das nichts mit seiner Galeristentätigkeit zu tun hatte und auch keine kommerziellen Ziele verfolgte, sondern in erster Linie gedacht war „meinen Kopf klar und meine Hände beschäftigt zu halten“ (Zitat Jörg Heikhaus), wurde Alex Diamond auch als fiktive Künstlerfigur rasch beliebt und erfolgreich, vor allem auf dem US-amerikanischen Markt.

Von 2006 - 2010 entwickelte sich Alex Diamond in vollständiger Anonymität und ohne den Bezug zu Jörg Heikhaus als Urheber eines sehr vielschichtigen und Techniken und Medien übergreifenden Werks zu einem experimentellen Kunstprojekt, dass der Frage nachging, ob man in der heutigen, von dem Kult um Persönlichkeiten und „Celebrity“ getriebenen Welt einen Künstler auch ohne jede Vita und Identität etablieren kann.

2009 erschien dazu im Verlag GUDBERG das Buch „Being Alex Diamond“, eine Art künstlerische Abschluss-Dokumentation dieses Experiments. Die den Namen gebende Ausstellungsreihe wurde u.a. in Hamburg, Miami, New York und Barcelona gezeigt. Und ja, man kann einen Künstler etablieren ohne ihre/seine Identität, Herkunft, Ausbildung und sogar das Geschlecht preiszugeben - es ist nur sehr komplex und höchst aufwendig.  

Mit dem erfolgreichen Abschluss dieser experimentellen Phase der Geschichte von Alex Diamond gab es für Jörg Heikhaus keinen Grund mehr, das Projekt anonym weiter zu führen. Er trat mehr und mehr vom Tagesgeschäft der Galerie zurück und fokussierte sich auf die Entwicklung seines Werkes. Die ersten Holzschnitte entstanden Ende 2009. Hier wandte sich Jörg Heikhaus einer jahrhundertealten Technik zu, die er thematisch und auch technisch in die Neuzeit übertrug. 

Inzwischen ist der Holzschnitt der Kern seiner künstlerischen Arbeit, und Alex Diamond ist über die Jahre ein Meister dieses Handwerks geworden. Die besondere Art der Anwendung dieser künstlerischen Technik sowie eine völlig neue Bildsprache, die Tradition und Moderne verbindet, ist in der Kunst heutzutage einzigartig und hebt das Werk von Alex Diamond deutlich heraus. 

Die Galerie heliumcowboy artspace ist inzwischen Geschichte, unter heliumcowboy kuratiert Jörg Heikhaus heute jedoch noch vereinzelt externe Ausstellungen und Projekte, zum Beispiel die Millerntor Gallery 2013, eine soziale Kunstausstellung von Viva con Agua de Sankt Pauli auf 2.500 Quadratmetern im Fussballstadion des FC St. Pauli. Die Räumlichkeiten von heliumcowboy in der Hamburger Neustadt dienen inzwischen hauptsächlich als Atelier, Werkstatt und Showroom der „The Alex Diamond Mining Company“, die sämtliche künstlerischen Aktivitäten von Jörg Heikhaus bündelt. 

Das hier entstehende Werk entwickelt sich in einem stark traditionell und handwerklich geprägten, iterativen Prozess, sowohl im Bezug auf die Arbeiten als auch auf das Umsetzungsverfahren und die (bespielten) Räume und Orte: Arbeiten mit und auf Holz, Malerei und Spüharbeiten als Grundlage aufwändiger Holzschnitte, historische Handdruckverfahren, Fotografie, die übermalt und überzeichnet oder integriert wird bis hin zu Installationen, Möbeln und Räumen aus Restholz. 

Sein umfangreiches und technisch variables Werk hat Alex Diamond international zu einem sehr wichtigen Künstler seiner Generation werden lassen, mit Galerieausstellungen in den USA, Spanien, der Schweiz und natürlich Deutschland.

 

LINKS: 

verfügbare Arbeiten | alexdiamond.net | Übersicht Werk | Ausstellungsfotos  

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Images from past shows (selection): 

'DESIRECOLOGNE', Die Kunstagentin, Cologne | Jan-Feb 2013 (external link)

'WIPE OUT', Installation at Millerntor Gallery 2012 (by Viva Con Agua) | Sep 2012

The Alex Diamond Mining Company: You can have your cake, but you can't touch the icing (Kunstverein Buchholz/Nordheide) | Jan - Feb 2012

The Alex Diamond Mining Company (Vicious Gallery, Hamburg) | Aug - Sep 2011

Into The Night (Nice/Nice, Hannover) | Feb 2011 

Damage:Control (with Boris Hoppek, Factory Fresh, New York) | Mar 2010

Demon Circus (at Iguapop, Barcelona) also: watch the video | Feb 2010 

Don't worry 'bout a thing! (Being Alex Diamond) | Oct 2009

Love me with a Gun to my Head | Nov 2007

 

 

You can have your cake, but you can‘t touch the icing (feat. Betty Diamond, Taesch Diamond & Mimi Diamond) photography/collage, wood carving, acrylic paint, aerosol paint, wood 220 x 210 x 12 cm (2011)(click image to enlarge) 

Exhibitions (selection)

2013

The daily mood of ... - Herr Beinlich Contemporary Fine Art Space, Bielefeld
DESIRECOLOGNE - Die Kunstagentin, Cologne

2012

PSYCHONOISEDESIRE - feat. ADAMEVA and Jo Fischer, heliumcowboy, Hamburg
The Alex Diamond Mining Company: You can have your cake, but you can't touch the icing - Kunstverein Buchholz/Nordheide

2011

The Alex Diamond Mining Company - Vicious Gallery, Hamburg
Into the night - Nice/Nice Galerie, Hannover 

2010

Preview Berlin Art Fair – with heliumcowboy artspace; Berlin, Germany
Mountain to Surf – group show, heliumcowboy artspace; Hamburg, Germany
Street Art New York – Silent Auction Benefit for "Free Arts NYC" at Factory Fresh Gallery; New York, USA
DAMAGE:CONTROL – joint exhibition with Boris Hoppek at Factory Fresh; New York, USA
Don’t worry ‘bout a thing 2 | Demon Circus – solo show, Iguapop Gallery; Barcelona, Spain

2009

Charity auction – 15quadrat/Kunstclub; Hamburg, Germany
Don’t Worry ‘bout A Thing! Being Alex Diamond – heliumcowboy artspace; Hamburg, Germany
ARTotale – street art project curated by Rik Reinking; Lüneburg, Germany
Nachschlag! – group show in collab. with NoNewEnemies at heliumcowboy artspace; Hamburg, Germany
VOLTA5 – with heliumcowboy artspace; Basel, Switzerland
Threesome – group show curat. by ArtBAstard.com at Nice Nice Exhibition Space; Hannover, Germany
Das Herz von St. Pauli – group show, Iguapop Gallery; Barcelona, Spain

2008

SCOPE Art Fair Miami – with heliumcowboy artspace; USA
5 years heliumcowboy artspace – gallery anniversary exhibition; Hamburg, Germany
Unseen – group show at Art Basel Design Miami; Switzerland
No New Enemies – group show at Le Musee du Botanique; Brussels, Belgium
SCOPE Art Fair New York – solo booth, with heliumcowboy artspace; USA
Helping Hounds Of Hell – group show at Neurotitan and heliumcowboy artspace; Berlin/Hamburg, Germany

2007

SCOPE Art Fair Miami – with heliumcowboy artspace; USA
SCOPE Art Fair Basel – with heliumcowboy artspace; Switzerland
Don’t Wake Daddy – group show at Feinkunst Krüger; Hamburg, Germany
Love Me With A Gun To My Head – heliumcowboy artspace; Hamburg, Germany
SCOPE Art Fair New York  – with heliumcowboy artspace; USA

2006

SCOPE Art Fair Miami – special project Mural, with heliumcowboy artspace; USA
FriendsWithYou-Bootleg Show – group show at heliumcowboy artspace; Hamburg, Germany

2005

Gold, Kinder! – heliumcowboy artspace; Hamburg, Germany

2004

Alex Diamond’s Strange Sofa – incarnation exhibition, heliumcowboy artspace; Hamburg, Germany

 

Publications (selection)

 

2011

The Alex Diamond Mining Company – publ. by GUDBERG; Hamburg, Germany | more info/purchase online

2009

Don’t Worry ‘bout A Thing! (Being Alex Diamond) – publ. by GUDBERG; Hamburg, Germany | more info/purchase online

2007

Love Me With A Gun To My Head – exhibition catalogue, heliumcowboy artspace; Hamburg, Germany


Besides, various features in international magazines and newspapers, among them:

ElPais (Spain)
Art Price (Korea)
GUDBERG (Germany)
Art Bastard (Germany)
DP Magazine (Taiwan)
Modart magazine (Europe)
ROJO (Spain)
Actitudes (Spain)
Blond (Germany)
Frame (UK)